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Seminare für professionell Tätige

Seminare, für die es nach der Hamburger Berufsordnung für Pflegefachkräfte Fortbildungspunkte gibt, sind mit „Pflege-Punkten“ ausgewiesen.

Seminare

Umgang mit Sterben, Tod und Trauer in der Begleitung von Menschen mit geistiger und körperlicher Behinderung - AUSGEBUCHT -

  • Termine:
    Mittwoch, 16. Mai 2018
    Donnerstag, 17. Mai 2018
    Zeit: 09:30 Uhr – 16:30 Uhr

  • Ort:
    Beratungsstelle Charon,
    Winterhuder Weg 29,
    22085 Hamburg

    Kursleitung: Raili Koivisto, Beratungsstelle Charon, Hamburg

    Kosten: 230 Euro

    Kontakt: Diana Wenck, fortbildung@bhh-sozialkontor.de

    Inhalte:

    Mit den Themen Sterben, Tod und Trauer in Berührung zu kommen, löst vielfach große Verunsicherung bei Betroffenen, Angehörigen und Zugehörigen aus. Diese bezieht sich nicht nur auf den eigenen Tod, sondern auch auf den bevorstehenden Tod eines nahestehenden Menschen.
    In Institutionen und Einrichtungen, die sich auf die Unter-stützung von Menschen mit Behinderung spezialisiert haben, entstehen bei den MitarbeiterInnen unterschiedliche Gefühle und Reaktionen, wenn NutzerInnen von Sterben, Tod und Trauer betroffen sind. Im Team kann sich durch die zusätzliche Belastung eine große Dynamik entwickeln.


    Wie begleiten wir chronisch schwer erkrankte Menschen in Trauersituationen sowie in der Auseinandersetzung mit der eigenen Endlichkeit? Wie können wir mit dem Tod von betreuten Menschen umgehen? Welche Unterstützung brauchen Angehörige, Teams und Mitarbeitende?

    Wir beschäftigen uns in dem Seminar mit folgenden Inhalten:
    •    Abschieds-, Sterbe- und Trauerprozesse: Merkmale und Erscheinungsformen
    •    Begleitung von Menschen mit geistigen / körperlichen Behinderungen
    •    Tod von betreuten Menschen: Unterstützung von Angehörigen und von anderen Betreuten
    •    Veränderungen im Team, eigener Umgang mit der neuen Situation
    •    Hilfreiche Rituale in Abschiedssituationen
    •    Stärkung persönlicher Ressourcen
    •    Erfahrungsaustausch


    Die Inhalte werden mittels Gespräch, Diskussion, Vortrag, in Einzel-/ Gruppenarbeit und durch die Arbeit an Fallbeispielen erarbeitet.
    Gespräch, Diskussion, Vortrag, Einzel-/ Gruppenarbeit, Arbeit   Fallbeispielen

    16 Pflegepunkte

    Zielgruppe: MitarbeiterInnen aller Einrichtungen

    Schutz, De-Eskalation und Entwicklungsbegleitung in der Arbeit mit Menschen in Krisensituationenen

  • Termine:
    Dienstag, 29. Mai 2018
    Mittwoch, 30. Mai 2018Zeit: 09:30 Uhr – 16:30 Uhr

  • Ort:
    Haus Trillup
    Sarenweg 20
    22397 Hamburg
    Region / Hamburg-Nord

    Kursleitung: Carlos Escalera, Diplom-Pädagoge, Beratungszentrum Alsterdorf, Hamburg

    Kosten: 230 Euro

    Kontakt: Diana Wenck, fortbildung@bhh-sozialkontor.de

    Inhalte

    In diesem Seminar sollen die TeilnehmerInnen eigene und fremde Grenzen und Fähigkeiten im Umgang mit Menschen in bedrohlichen Konfliktsituationen erkennen und reflektieren.


    Die TeilnehmerInnen werden sich im Seminar mit Selbst- und Fremdschutz, mit Verstehensmodellen und mit den Inter-ventionsmöglichkeiten auseinandersetzen. Es geht darum, Handlungen zu üben und Konzepte für die Begleitung dieser Menschen zu erstellen, die sowohl eigene Bedürfnisse und Fähigkeiten als auch die Bedürfnisse und Fähigkeiten des zu begleitenden Menschen berücksichtigen und respektieren.

    Schwerpunkte des Seminars sind u.a.:
    •    Allgemeine Überlegungen zum Thema Einflussnahme, Macht, Gewalt, Angst, Aggression und Dialog im sozialen und pädagogischen Setting
    •    Introspektive Arbeit zur Selbsteinschätzung im Umgang mit irritierenden, abwertenden, verletzenden Ver-haltensweisen von KlientInnen
    •    Hypothesen zum Konflikterleben von KlientInnen, Ursachen, Auslösern und Funktion von abwertenden, irritierenden oder destruktiven Handlungen
    •    Einflussmöglichkeiten der Professionellen auf das Konflikterleben von KlientInnen und auf ihre Konflikt-bewältigungsstrategien, Gestaltungsmöglichkeiten im Dialog
    •    Begleitungskonzepte für Menschen mit herausfor-dernden bzw. bedrohlichen Verhaltensweisen
    •    Unterscheidung der Ziele der Krisenintervention von den Zielen der Entwicklungsbegleitung der Pädagogik
    •    DOKI: Dialog Orientierte Körperliche Intervention

    16 Pflegepunkte

    Zielgruppe: MitarbeiterInnen aller Einrichtungen

    Handwerksbörse

  • Termine:
    Dienstag, 27. Februar 2018
    Zeit: 09:30 Uhr – 16:30 Uhr

  • Ort:
    Noch offen

    Kursleitung: N.N. in Zusammenarbeit mit den Methodenkoffer-Multiplikatorinnen und Anna Meins


    Kosten: keine

    Kontakt: Diana Wenck, fortbildung@bhh-sozialkontor.de

    Inhalte:

    An diesem Tag sind die Erfahrungen und Ergebnisse aus der eigenen praktischen Arbeit aber auch die vertiefenden Teamtage Grundlage des Austausches.


    Diese Fragen werden bearbeitet:
    •    Welchen Erfahrungsschatz zur Arbeitshilfe „Sozialraum-orientierung und Personenzentrierung“ gibt es?
    •    Welche Ideen zur Vernetzung untereinander gibt es?
    •    Welche positiven und negativen Erfahrungen gibt es mit den Methoden?
    •    Sind spezielle Methoden für spezielle Personenkreise sinnvoll und notwendig?
    •    Wie können die vorhandenen Methoden weiter entwickelt und ergänzt werden?

    Bitte bringen Sie Beispiele aus Ihrer Praxis mit!

    Hinweis:

    Internes Angebot BHH Sozialkontor: Jeweils ein bzw. eine MitarbeiterIn eines Teams aller Wohneinrichtungen, Wohn- Hausgemeinschaften und Treffpunkte

    Information zur Seminarreihe:

    Sozialraumorientierung und Personenzentrierung sind aus der täglichen Arbeit in der Teilhabeplanung nicht mehr wegzudenken. Grundlage für die praktische Arbeit ist die Arbeitshilfe „Personenzentrierung und Sozialraumorientierung im BHH Sozialkontor“, die einen Methodenkoffer enthält und Mitte 2015 eingeführt wurde. Es hat eine Reihe von Seminaren und Schulungen zu diesem Thema gegeben. In diesem Seminarprogramm haben wir im Rahmen von drei Bausteinen eine Kombination aus Input, Erfahrungsaustausch und methodischer Weiterentwicklung zusammengestellt.

    Freiheitsentziehende Maßnahmen

  • Termine:
    Mittwoch, 21. Februar 2018Zeit: 12:00 Uhr – 15:00 Uhr

  • Ort:
    Senator-Neumann-Heim
    (Willi-Becker-Saal)
    BHH Sozialkontor
    Heinrich-von-Ohlendorff-Straße 20
    22359 Hamburg

    Kursleitung: Alexandra Glisoska, Dipl. Juristin,
    Gesundheits- und Krankenpflegerin, Hamburg


    Kosten: keine

    Kontakt: Diana Wenck, fortbildung@bhh-sozialkontor.de

    Inhalte:

    Wenn eine Person durch ihr Verhalten entweder sich oder Dritte gefährdet, müssen Maßnahmen zum Schutze getroffen werden. Häufig werden diese mit Freiheitsentziehung verbunden.

    In diesem Seminar werden folgende Themen vermittelt:

    • Was ist überhaupt eine freiheitsentziehende Maßnahme und wie kann diese ohne haftungsrechtliche Risiken durchgeführt werden?

    • Wann ist ein gesetzlicher Betreuer zu kontaktieren, wann das Gericht?

    • Welche Dokumentationen müssen getätigt werden und warum?

    Ziel des Seminars ist die Schaffung von Handlungssicherheit für Pflegekräfte zur Vermeidung von Haftung und die Wahrung der Rechte der betroffenen Personen.

    4 Pflegepunkte

    Zielgruppe: MitarbeiterInnen aller Einrichtungen

    Haftung bei der Durchführung von Pflegetätigkeiten und Delegationsproblematiken

  • Termine:
    Dienstag, 20. März 2018
    Zeit: 09:00 Uhr – 13:00 Uhr

  • Ort:
    BHH Sozialkontor
    Geschäftsstelle
    Seminarraum 4. OG
    Holzdamm 53
    20099 Hamburg

    Kursleitung: Jürgen Schneidereit, Diplom-Volkswirt und Dozent für Pflege-Recht, Hamburg

    Kosten: 80 Euro

    Kontakt: Diana Wenck, fortbildung@bhh-sozialkontor.de

    Inhalte:

    Die Beziehung „Klient – Arzt – Mitarbeiter – Einrichtung“ kann zu einem Spannungsfeld werden, wenn zum Beispiel KlientInnen ärztlichen Anordnungen nicht folgen oder MitarbeiterInnen für pflegerische Tätigkeiten eingesetzt werden.

    Für persönliche AssistentInnen stellen sich dann Fragen nach ihrer Verantwortung, vor allem nach dem rechtlichen Hintergrund.

    Inhaltlich geht es um folgende Themen:

    • Strafrechtliche Haftung

    • Zivilrechtliche Haftung wie Schadensersatz und Schmerzensgeld

    • Organisations-, Anordnungs- und Durchführungs-verantwortung

    • Zulässigkeit der Delegation ärztlicher Tätigkeiten

    5 Pflegepunkte

    Zielgruppe: MitarbeiterInnen aller Einrichtungen

    Angst- und Zwangsstörungen bei Menschen unter der Bedingung geistiger Behinderung - AUSGEBUCHT -

  • Termine:
    Montag, 19. Februar 2018
    und Dienstag, 20. Februar 2018
    Zeit: 09:30 Uhr – 16:30 Uhr

  • Ort:
    St. Ansgar Haus, Schmilinskystr. 78
    20099 Hamburg/St. Georg

    Kursleitung: Jens Wittpennig,
    Diplom-Psychologe und Diplom-Sozialpädagoge, Beratungszentrum Alsterdorf, Hamburg


    Kosten: 230 Euro

    Kontakt: Diana Wenck, fortbildung@bhh-sozialkontor.de

    Inhalte:

    Psychische Störungen können bei allen Menschen auftreten und haben oft tiefgreifende Auswirkungen auf die soziale Teilhabe. Menschen mit einer geistigen Behinderung haben ein erhöhtes Risiko von Verhaltens- und psychischen Störungen. Hieraus entstehen besondere Herausforderungen in der Begleitung dieser Menschen.

    Im Fokus des Seminars stehen Angst- und Zwangsstörungen. Dabei handelt es sich um unterschiedliche Störungsbilder, jedoch spielt Angst bei beiden die zentrale Rolle. Häufig wird Angst jedoch von den Betroffenen oder deren Umfeld nicht in Verbindung mit der akuten Verhaltensproblematik, z.B. Fremd- oder Autoaggression gebracht. Ähnliches gilt für Zwangsstörungen.

    Diagnostik, Therapie und Begleitung stellen besondere Anforderungen an Angehörige, TherapeutInnen und AssistentInnen: Sind die Verhaltensweisen eines Betroffenen Ausdruck einer psychischen Störung oder gehören diese z.B. zum Syndrom der Behinderung? Sind sie im Zuge persönlicher Erfahrungen und Reifung völlig normal? Wie verhalte ich mich in der Unterstützung dieser Menschen? Was fordert oder überfordert die Betroffenen? Diesen und anderen Fragen wollen wir nachgehen.

    Ziel ist es, den Blick für diese Problematik zu schärfen und konkrete Handlungsmöglichkeiten für AssistentInnen zu erarbeiten. Im besonderen Fokus steht dabei die Beziehungs- und Kommunikationsgestaltung in der Assistenzleistung. Eigene Fallbeispiele der TeilnehmerInnen bilden hierfür die Grundlage. Der zweite Tag ist daher als Praxistag konzipiert, um an diesen konkreten Fallbeschreibungen das Erlernte exemplarisch anzuwenden.

    16 Pflegepunkte

    Zielgruppe: MitarbeiterInnen aller Einrichtungen

    Kommunikation bei Menschen mit erworbenem Hirnschaden

  • Termine:
    Freitag, 27. April 2018
    Zeit: 09:00 Uhr – 15:00 Uhr

  • Ort:
    Senator-Neumann-Heim
    (Blauer Salon)
    BHH Sozialkontor
    Heinrich-von-Ohlendorff-Straße 20
    22359 Hamburg

    Kursleitung: Dr. Ute Knüpfer-Banerjee, Landesärztin für Körperbehinderte, Fachärztin für
    Reha-Medizin Hamburg, Fachamt Gesundheit, Bezirksamt Hamburg-Nord


    Kosten: 90 Euro

    Kontakt: Diana Wenck, fortbildung@bhh-sozialkontor.de

    Inhalte:

    Kommunikation betrifft unseren Alltag in allen Lebensbereichen. Gerade in der Betreuung von Menschen mit Behinderungen ist eine gute Kommunikation besonders wichtig.

    Bei Menschen mit einem erworbenen Hirnschaden ist die Kommunikation beeinflusst von Besonderheiten, z. B. Gedächtnis und Antrieb.

    In diesem Seminar werden verschiedene Kommunikationsmodelle vorgestellt und in Bezug zu den Schwierigkeiten und veränderten Verhaltensweisen bei Menschen mit neuropsychlogischen Störungen gebracht.

    Ziel der Veranstaltung ist es, den TeilnehmerInnen die Wirkungen von Kommunikation näher zu bringen und die Kommunikationsbesonderheiten von Menschen mit Schädelhirnverletzungen besser zu verstehen.

    Hinweis: Das Thema Aphasie wird in diesem Seminar nicht behandelt.

    7 Pflegepunkte

    Zielgruppe: Vorrangig MitarbeiterInnen aus dem Bereich stationäre Eingliederungshilfe und Pflege

    Rückenschonendes Arbeiten

  • Termine:
    Montag, 23. April 2018Zeit: 9:30 Uhr - 14:30 Uhr

  • Ort:
    Senator-Neumann-Heim
    (Blauer Salon)
    BHH Sozialkontor
    Heinrich-von-Ohlendorff-Straße 20
    22359 Hamburg

    Kursleitung: Andreas Fischer, Leitung BHH Therapiezentrum, Hamburg

    Kosten: 90 Euro

    Kontakt: Diana Wenck, fortbildung@bhh-sozialkontor.de

    Inhalte:

    Bei der Arbeit mit alten, kranken oder behinderten Menschen ist der Rücken oft starken Beanspruchungen ausgesetzt. Trotzdem lassen sich das Heben und Tragen schwerer Lasten oder die Arbeit in ungünstigen Körperhaltungen in der Pflege nicht immer vollständig vermeiden.

    Durch die Beachtung einiger Regeln zum eigenen Arbeitsverhalten (Verhaltensprävention) und eine sinnvolle Anpassung und Veränderungen der Arbeitsbedingungen (Verhältnisprävention) können diese Belastungen in Grenzen gehalten und der Rücken entlastet werden.

    Inhalt des Seminares ist es, hierzu gemeinsam passende Strategien zu erarbeiten.

    Nach einer theoretischen Einführung in das Thema werden die Techniken ausführlich demonstriert. Anschließend gibt es ausreichend Gelegenheit, die Techniken an- und miteinander einzuüben, zu reflektieren und auch eigene Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag mit einzubringen und zu bewerten

    6 Pflegepunkte