Verein für Behindertenhilfe Hamburg e.V.
Geschichte
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Heute: BHH Sozialkontor und Verein für Behindertenhilfe

Die Dienstleistungen erreichen weit über 600 Menschen mit Behinderungen. Die ambulanten Leistungen machen 50 Prozent der Angebote aus. Der Träger ist als korporatives Mitglied der Arbeiterwohlfahrt Hamburg und anderen Gremien und Arbeitsgemeinschaften aktiv.

 

2009: AWG Boberg

Eröffnung der ersten ambulant betreuten Wohngemeinschaft für Menschen mit schweren Körperbehinderungen  

 

2009: Ambulanter Pflegedienst

Gründung des Ambulanten Pflegedienstes für Menschen mit Behinderungen

 

2008: Hortbetreuung für behinderte Schulkinder

Beginn der Hortbetreuung an der Schule für Körperbehinderte Hirtenweg und Kielkamp, heute an drei Standorten

 

2008: Umbenennung in BHH Sozialkontor gGmbH

Der Träger erweitert seine Aufgaben: Zunehmend übernimmt das BHH Sozialkontor auch Leistungen über Hamburgs Stadtgrenzen hinaus. Die Angebote wenden sich nicht mehr nur an Menschen mit Behinderungen, sondern auch z.B. an Menschen in schwierigen sozialen Situationen

 

2007: Treffpunkte

Der erste von heute sechs Treffpunkten wird in Kirchdorf-Süd eröffnet

 

2006: Senator-Neumann-Heim und Haus am Eilberg erhalten „Doppelzulassung" als Einrichtungen der Pflege- und Eingliederungshilfe

 

2006: Ambulant betreute Wohngemeinschaften

Die ersten von sieben Ambulant betreuten Wohngemeinschaften entstehen

 

2005: Therapiezentrum Nord

Ein neues Therapiezentrum bietet Physio-, Ergotherapie und Logopädie für Menschen mit schweren Körperbehinderungen an

 

2003: Gründung der BHH Behindertenhilfe Hamburg gGmbH

Der Verein gibt seine Organisation als "staatsnaher" Träger auf: Staatliche Vorgaben werden von sozialen Aufgaben getrennt, die nun unabhängige „freie" Träger übernehmen. Der Verein überträgt seine Aufgaben der neugegründeten gemeinnützigen Betriebsgesellschaft BHH Behindertenhilfe Hamburg

 

2002: Ambulante Dienste

Ambulante Betreuung wird in verschiedene Leistungsformen (Pädagogische Betreuung im eigenen Wohnraum, Wohnassistenz und Personenbezogene Hilfen für psychisch kranke Menschen) differenziert. Seitdem werden die Angebote kontinuierlich erweitert.

 

1997: 53 Klienten werden ambulant betreut, 320 Menschen mit Behinderungen leben in stationären Einrichtungen

 

1992: Wohngemeinschaft am Frankenberg

In Harburg eröffnet im Haus der „Stiftung für Integration und Rehabilitation" eine Wohngruppe für Menschen mit schweren Körperbehinderungen

 

1985: Haus Trillup

Die ehemalige „Geh-Schule" der AWO wird zur Wohnstätte mit 40 Plätzen umgebaut

 

1984: WG Walddörfer

Die erste „stadtteilintegrierte" Wohngruppe mit drei Wohnungen und acht Plätzen entsteht

 

1980: Haus Eckel in der Nordheide

Umgestaltung einer ehemaligen Tagesstätte in eine gruppengegliederte Wohnstätte mit 53 Plätzen

 

1980: Entstehung der Ambulanten Dienste

Der Verein startet ein von der Behörde für Soziales und Familie gefördertes Unterstützungsangebot „Betreutes Wohnen". Einige Menschen aus Haus Eckel und Trillup können in eigene Wohnungen ziehen

 

1975: Umbenennung in Verein für Behindertenhilfe e.V.

Der Bedarf an Wohnplätzen für Menschen mit geistigen Behinderungen wächst enorm und macht eine Umbenennung nötig. In den gut 30 Jahren als „staatsnaher Träger" ist der Leiter der Sozialbehörde Hamburg auch jeweils der Vorstandsvorsitzende des Vereins, so z.B. auch Ortwin Runde.

 

1975: Hausgemeinschaft Hilda Heinemann

Die erste Wohneinrichtung (44 Plätze) mit nur Einzelzimmern für Menschen mit geistigen Behinderungen entsteht direkt neben der Hamburger Werkstatt

 

1974: Haus am Eilberg

Die neu eröffnete Einrichtung (91 Plätze) ist anfangs schwerpunktmäßig auf MS-kranke ausgerichtet

  

1963: Senator Neumann Heim

Die erste Einrichtung wird mit 90 Plätzen eröffnet. Hier wird auch der erste Heimrat Deutschlands gegründet. Willy Becker, einer der ersten Vorsitzenden, wird mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet

   

1960: Entstehung des Vereins für Körperbehindertenfürsorge e.V.

Im März 1960 wird der Verein auf Initiative des Senators Ernst Weiß als „staatsnahe Einrichtung" gegründet. Gründungszweck ist es, ein zeitgemäßes Wohnheim für „schwerstkörperbehinderte Menschen" zu bauen, um ihnen eine gezielte Rehabilitation zu ermöglichen