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Interview mit Nutzern der Wohnassistenz

Wie habt Ihr euch kennen gelernt?

 

 

T: „Kennengelernt haben wir uns auf dem Sommerfest der AD im August 2004.“

 

 

M: „Ich wollte gar nicht hin kommen, weil ich so schüchtern war, bin dann doch hin gegangen, hab mich auf die Bank gesetzt und T. kam dann zu mir.“

 

 

T: „Ich hab sie gesehen und mochte sie gleich. Zuerst hab ich sie gefragt, ob sie einen Freund hat. Da hat sie sich gleich gedacht: der will was von mir. Das stimmte auch…„

 

 

M: „Er hat mich ausgesucht!! Eigentlich sind wir dann gleich zusammengekommen. Jeder hatte aber seine eigene Wohnung, wir haben uns immer besucht und dann abends die Trennung, das war blöd!“

 

 

T: „Es war meine Idee gewesen mit dem Zusammenziehen, einmal immer die Trennung und dann sind die Mieten ja auch teuer. Jetzt haben wir eine Wohnung direkt gegenüber dem Büro, das war die Idee von U. meinem Betreuer. Die Wohnung war frei, ich hab mich beworben und sie gekriegt. Das war im April, seit dem wohnen wir zusammen.“

 

 

M: „Wir haben 2 verschiedene Betreuer, die uns helfen bei dem Behördenkram, bei der Wohnungseinrichtung, bei der Arbeitssuche und wenn sonst was anliegt. Manchmal ist einer von uns dabei, wenn der andere einen Termin hat, aber eigentlich treffen wir uns einzeln.“

 

 

T: „Jetzt hab ich 2 Stunden WA und M. hat 4 in der Woche, damit kommen wir gut klar.“

 

 

M: „Dann gehen wir noch jeden Dienstag zum gemeinsamen Kochen ins Büro und jeden Mittwoch zum Frühstück nach Kirchdorf. Und manchmal ins Internetcafe. Aber eher sonntags – man kann sonntags auch in den Sonntagsclub gehen im Büro. Wir haben es ja nicht weit, nur über die Straße…-„

 

 

Und wie ist der Stand bei der Arbeitssuche?

 

 

M: „bei der Hamburger Arbeitsassistenz fange ich am 11. Juli an, beim Sky Markt in Neugraben. Ich freue mich darauf!!“

 

 

T: „Ich hab mich auch beworben – am liebsten möchte ich im Museum arbeiten, sitzen und sonst nichts tun - (lachen) – jaja, naklar, aufpassen muss ich!!“

 

 

Was wünscht ihr euch?

 

Beide: “Wir haben einen Traum: eine größere Wohnung irgendwann – nicht sofort, in ein paar Jahren, und dann ein Kind! Die Wohnung jetzt ist zu klein für ein Kind, es braucht ja ein Bett und Platz zum spielen. “